Roadtrip Cornwall-London

Eigentlich wollten wir nur für ein Konzert nach London fliegen. Daraus wurde dann kurzerhand ein Trip von 10 Tagen.

5 Tage Cornwall, 2 Tage London, 3 Tage Stockholm. Herrlichst.

 

Cornwall, die Rosamunde Pilcher Idylle, stand schon ewig auf unserer Bucketlist. Und ganz ehrlich, es war noch viel schöner als erwartet: Smaragdgrünes Meer, beeindruckende Landschaften, wundervolle Surfspots, super guter Kaffee (verpasst nicht das Box & Barber Coffee House in Newquay und Origin Coffee in Porthleven) und eine perfekte Region um einen gemütlichen Roadtrip zu machen. In London gelandet, ging es direkt Richtung Newquay. Der Ort ist nicht unbedingt der Schönste der Region, aber, wer wie wir, ein wenig besessen vom Surfen ist, sollte an diesem Hotspot wenigstens kurz anhalten. Mildes Klima, Palmen, viele Surfshops auf wenigen Quadratkilometern und tolle Unterkünfte findet ihr alles in Newquay.

 

Weiter ging es über St. Agnes (unbedingt kurz anhalten, einen Spaziergang machen und einen Scone essen) nach St. Ives. St. Yves müsst ihr zwar mit vielen anderen Touristen teilen, aber der Ort verkörpert so sehr die Cornwall Idylle, dass man die Menschenmassen schnell verzeiht. Wir fuhren weiter nach Porthleven und wohl kaum ein anderer Ort der Welt hat uns bisher mehr überrascht. Auf dem ersten Blick wirkt Porthleven wie ein in einer anderen Zeit stehengebliebenes Fischerdorf. Auf dem zweiten Blick gibt es die obligatorische abgeranzte Hafenkneipe und multikulturelle Restaurants, die an hochwertige Sterne-Küche erinnert. Den Kaffeeladen hatte ich ja oben schon erwähnt. Von Porthleven bieten sich viele Tagesausflüge an. Verpasst auf keinen Fall den Strand Kynance Cove und geht hier ein wenig wandern. Der Wanderweg führt an der Steilküste entlang und alles was ihr seht, sind grüne Wiesen und türkises Wasser.

 

Der Rest ist schnell erzählt. Wir genossen anschließend das trubelige London, trafen Freunde und besuchten das Konzert von Michael Kiwanuka in der Royal Albert Hall. Anschließend flogen wir von London nach Stockholm und genossen hier noch ein wenig Sonne und saßen Stunden einfach an Straßenecken und beobachteten die schönen Schweden. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr ;) Nun aber viel Freude mit den Bildern...

Surfurlaub Klitmøller

Ich gebe zu, Dänemark stand lange nicht auf meiner 'hier will ich unbedingt hin'-Liste (außer meine Lieblingsstadt Kopenhagen natürlich). Ich gehöre sonst zu den Abenteuer-Reisenden. Kein Reiseziel kann weit genug weg sein und wenn ich irgendwo bin, halte ich nur schwer die Füße still. Tja, und dann kam Dänemark. Direkt zwei Mal. Erst ein verlängertes Wochenende mit dem Bus und danach dauerte es nicht lange bis die Entscheidung fiel: wir kommen zurück. Für ganze 2 Wochen! Hilfe, ich werde alt. Nach kurzer Zeit habe ich die Wochentage vergessen, habe mich nicht sattsehen können an den wunderschönen Sonnenuntergängen, surfte, bis meine Arme und Beine nicht mehr konnten und dachte nur daran, dass meine Heimatstadt Hamburg echt toll ist, aber hier im wunderschönen Surferörtchen Klitmøller könnte ich auch gut leben...

Ein Wochenende in Barcelona

Barcelona stand schon so lange auf meiner Bucket List. Mitte Februar (super Reisezeit! Wenige Touristen und milde Temperaturen) war es dann soweit. Ein Wochenende, bzw. eigentlich nur 40 Stunden (minus Schlafzeit) hatten wir Zeit, die wunderschöne Stadt zu erkunden. Wir haben es geschafft, diese kurze Zeit gut zu nutzen, ohne, dass es in einem stressigen Städtetrip ausartete. Daher gibt's hier eine kurze Auflistung unserer Hotspots:
Freitag
  • Hinflug
  • Sagrada Familia. Tolle Architektur
  • Strandspaziergang am Strand (Platja de la Barceloneta)
  • Abendessen: La Cova Fumada
Samstag
  • Spaziergang Park Güell (wir sind nicht direkt in den Park gegangen, die wunderschöne Parkanlage reicht vollkommen und der Blick über Barcelona ist fantastisch.
  • Spaziergang durch die Viertel El Born und Gothic. Definitiv mein persönliches Highlight!
  • Mercat de la Boqueria (uhhhh, lecker!)
  • Abendessen: Restaurant Elephant Crocodile and Monkey im Hotel Casa Bonay.
Sonntag
  • Tschüss, Barcelona.


Genächtigt wurde im Casa Bonay, ein Hotel, was sich eher so anfühlt wie eine schicke riesen-WG und mich schon an der Rezeption überzeugt hatte. Zum Hotel gehört eines der besten Kaffee-Spots der Stadt (jaja, schon wieder wird meine Kaffeesucht hier zum Thema, sorry!): Satan's Coffee Corner. Wer Wert auf gutes Essen legt: im Casa Bonay gibt's Chia-Pudding zum Frühstück und ein Restaurant (Elephant Crocodile and Monkey) mit einer super kreativen Abendkarte.

 

Ich muss einfach nochmal hin... So, nun viel Freude mit den Fotos.

Ein Wochenende in Indien

Ich war für eine Hochzeit (Blogpost folgt bald) im zentralindischen Nagpur und hatte meine Zeit in Indien anschließend um einen Wochenendtrip verlängert. Nach dieser kurzen Reise weiß ich allerdings: ich würde sofort meinen ganzen Jahresurlaub nehmen, um dieses wunderschöne Land noch einmal in Ruhe zu bereisen. So habe ich in 2,5 Tagen immerhin eine grobe Idee davon erhalten, wie vielseitig und beeindruckend Indien ist und genau so wie alle sagen: laut, voll, bunt und toll. Indien ist so gnadenlos ehrlich und anders, dass man nicht viel Zeit benötigt in das Land einzutauchen.

Was also tun in so kurzer Zeit? Die Wahl fiel auf Agra und Jaipur. Von Nagpur ging es mit dem Nachtzug nach Agra. Das muss man mögen, aber wenn man die hygienischen Bedingungen für einige Stunden ausblenden kann, ist der Zug auf jeden Fall ein optimales Fortbewegungsmittel. Was immer mitfährt auf dem Weg nach Agra: die Gefahr, dass der Zug wegen des für die Region typischen Nebels nicht nach Agra fahren kann und man unter Umständen stundenlang im Zug ausharren muss. Ich hatte aber Glück, mein Zug hatte nur vier Stunden Verspätung.

Das Taj Mahal in Agra ist ganz sicher eines der schönsten Bauwerke, die ich je gesehen habe. Die Touristen tummelten sich um das im Jahr 1631 erbaute Grabmal und allen war anzusehen, wie beeindruckt sie waren. Vielleicht auch von der wunderschönen Geschichte, die dieses Bauwerk umgibt. Der Großmogul Shah Jahan ließ das Taj Mahal zum Gedenken an seine verstorbene große Liebe erbauen. Voller Ehrfurcht kann man nur erahnen, wie viel Aufwand es gewesen sein muss, diese Baukunst vor fast 400 Jahren zu erschaffen.

Nach einem Besuch im Agra Fort (auch absolut sehenswert, nicht nur für Geschichts- und Architekturfans!) ging es Richtung Jaipur. Auf dem Weg liegt die Stadt Fatehpur Sikri mit seinen atemberaubenden Palästen. Wer in der Nähe ist, sollte sich diese historischen Bauwerke, die ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, ansehen.

Krönender Abschluss meines Kurztrips war ein Besuch in der 'pinken Stadt' Jaipur. Pinke Häuser machen das Stadtbild einzigartig und tauchen die Stadt sofort in eine ganz besondere Stimmung. Jaipur beherbergt eine Vielzahl spektakulärer Kunstdenkmäler und einer ganzen Horde Affen. Der Stadtpalast muss auf die 'must see'-Liste und nicht verpassen solltet ihr den schier endlosen Bazaar, wo sich mein Shoppingherz und ich sehr zurückhalten mussten, um das Maximalgewicht für den Rückflug nach Deutschland nicht zu sehr zu überschreiten...

Indien, wir sehen uns bald.

Tipp: Kurzurlaub Cuxhaven

Ihr wisst es bereits, ich bin ein großer Fan von allem, was mit der Küste zu tun hat: Meer, Strand, Wind, jaja, sogar Strandkörbe mag ich irgendwie. Das liegt vielleicht daran, dass ich in Cuxhaven aufgewachsen bin, das heißt, ich fühle mich am Meer einfach zu Hause. Ich habe mir kürzlich einen großen Traum erfüllt und mir eine Ferienwohnung in Cuxhaven gekauft.  Meine liebe Freundin, die Kreativbloggerin Svenja Pokora | flcty, hat über ihren Kurzurlaub in Cuxhaven gebloggt und ich möchte euch diesen schönen Artikel aus meiner Heimat unbedingt zeigen.

 

Hier geht's lang:

http://www.flcty.com/2016/06/02/kurzurlaub-in-cuxhaven/

 

Link zur Ferienwohnung: nordsjoen-cuxhaven.de

Alpenlofts Bad Gastein.

Wandern, entspannen, Seele baumeln lassen.

Berge, Schnee, smaragdgrüne Seen, Einsamkeit und Gastfreundlichkeit, das sind immer meine ersten Assoziationen mit Österreich. Viele nennen das Land auch ‘das kleine Kanada’, direkt vor der Haustür. Nagut, von Hamburg aus gesehen, ist das jetzt nicht unbedingt vor der Haustür, aber als große Bergliebhaber versuchen wir minimum einmal im Jahr in den Alpen Urlaub zu machen, der Großstadt kurz den Rücken zu kehren und zu entschleunigen.

Nachdem wir bereits im vergangenem Jahr einen Kurzurlaub im Hotel Miramonte verbracht haben und uns der Künstlerort Bad Gastein einfach so gut gefiel, fuhren wir wieder in die Gasteiner Berge. Dieses Jahr hatten wir das Glück ein paar Tage in den Alpenlofts, ebenfalls in Bad Gastein verbringen zu dürfen.

Wir lieben Urlaube im Camper, der Genuss der Freiheit und die Reduzierung auf das Nötigste lassen den Urlaub schon beginnen, wenn wir die Bullitür schließen und der Motor anspringt. Aber genauso gerne verbringen wir auch Urlaube in individuellen Hotels mit Liebe zum Detail und einem besonderen Charme. Für uns ist wichtig, sich von der ersten Sekunde an wohlzufühlen und wir verbringen unsere Zeit einfach gerne in Unterkünften, die genau diese Aspekte vereinbaren. Bei den Alpenlofts hatten wir dieses 'instant Wohlfühlen'. Kaum hatten wir einen Fuß ins Haus namens ‘Ed’ gesetzt, wussten wir, dass uns Dauerregen in den nächsten Tagen so gar nichts ausmachen würde. Sofort dachten wir: so könnte auch unser Zuhause aussehen. Können wir dieses wundervolle Holzhaus bitte mit nach Hamburg nehmen? Sofort?!

Lichtdurchflutet, großzügig und offen geschnitten, ein Kamin mitten im Wohn-/Esszimmer, ein wunderschöner Schlafbereich mit Panoramablick auf die Gasteiner Alpen sowie ein urgemütliches Bett, in dem ich den ganzen Tag hätte verbringen können, um das Licht des Sonnenauf- und untergangs auf den schneebedeckten Bergen anzuschauen (da hüpft das Fotografenherz). Dafür sind Bad Gastein und die Umgebung aber viel zu schön. Daher ging es morgens raus aus den Federn und z.B. zum Schneeschuhwandern nach Sportgastein oder zur Rad- und Wandertour in das Kötschachtal.

 

Jedes Alpenloft ist wundervoll eingerichtet und beeindruckt mit einer Mischung aus Regionalität und moderner Designkunst. Die Alltagsbedürfnisse kommen aber keineswegs zu kurz: Von der Waschmaschine über den Trockner, den hauseigenen Grill bis hin zur hochwertig eingerichteten und ausgestatteten Küche um für 2 bis viele Personen zu kochen, ist alles vorhanden. Wer keine Lust hat im Urlaub am Herd zu stehen, kann es sich kulinarisch auch einfach im Hotel Hirt, welches nur ein paar Meter entfernt ist, mehr als gut gehen lassen.

Übrigens ein Tipp für alle unter euch, die mit Kindern Urlaub machen: Das Hotel Hirt ist ein kinderfreundliches Designhotel, das bei Eltern und Kindern keine Wünsche offen lässt! Selten habe ich ein Hotel erlebt, das die Balance zwischen den Wünschen von Eltern und Kindern so gut meistert. Wander- oder Fahrradtouren mit oder ohne Kinder, verschiedene Leih-Kinderwagen, die den anspruchsvollen Wanderwegen gewachsen sind sowie gesonderte Kinder-Menüs beim Abendessen, schienen alle Gäste, ob groß oder klein, sehr glücklich zu machen.

 

Aber nun schnell mein Résumé zu unserem Urlaub in den Alpenlofts, bevor wir die Bilder sprechen lassen: Die fünf Chalets (ich weigere mich in diesem Zusammenhang etwas von 'Ferienhäusern' zu schreiben) wurden vom Architekten Ike Ikrath und seiner Frau Evelyn zum Ankommen, Wohlfühlen und Energietanken entworfen, und das spürt man als Gast bereits an der Türschwelle zum Loft. Die Alpenlofts haben verschiedene Stile und sind für unterschiedliche Personenzahlen ausgelegt, aber alle haben eins gemeinsam: sie sind einzigartige und geschmackvolle Rückzugsorte in einem außergewöhnlichen Ort, inmitten einer traumhaften Natur.

Wir kommen gerne wieder...

 

Meine lieben Brautpaare, wenn ihr ein perfektes Domizil für eure Flittertage sucht, hier solltet ihr buchen...


1 Woche Roadtrip durch Schottland

Schottland, du entzückendes Fleckchen Erde! Nagut, so richtig klischeehaft hat es fast die gesamte Zeit geregnet. Nasse Füße, egal! Klamme Klamotten, egal! Kamera fast ertränkt, naja nur halb egal! Dann müssen wir uns halt das nächste Mal für Wanderungen bessere wasserdichte Schuhe zulegen und endlich mal so eine uncoole Regenhose kaufen. Und irgendein Schutz für meine Kamera würde sich auch in Hamburg oft bezahlt machen.

 

Aber vielleicht wollten wir das mit dem Wetter auch gar nicht anders. Mystische Landschaften wirken auch eben erst so richtig mystisch, wenn dichter Nebel die Berge und Wiesen umhüllt. Wobei, das hat Schottland gar nicht nötig, sich mit dramatischen Wolkenformationen aufzuwerten: die Schotten sind unglaublich nett, das Essen ist grandios und die Landschaft... ach seht selbst. Ich bin verliebt.

Alpentour: Berchtesgaden und Bad Gastein

Mit dem Camper durch Neuseeland

Neuseeland, diese zwei Inseln auf der anderen Seite der Welt. Kaum ein Land liegt weiter entfernt von Hamburg und schon ewig schlummerte in uns der Wunsch, dieses Land einmal bereisen zu dürfen. Dieses Jahr war es endlich soweit. 4 Wochen (minus 70 Stunden Flug) fuhren wir mit einem bunten Camper (mit unserem Bob Marley Hippie-Bus haben wir übrigens immer sehr schnell Freunde gefunden...) durch die Nord- und Südinsel von Neuseeland und wurden von atemberaubender Natur, netten Menschen, ganz viel Erholung und von der Erfüllung vieler Träume begleitet. Wer auf der Suche nach einem 'einfachen' Urlaubsland mit vielseitiger Natur und Outdoor-Aktivitäten ist: Neuseeland wird euch umhauen.

Seit unserer Rückkehr werden wir oft danach gefragt, was uns am besten gefallen hat. Darauf haben wir bei diesem Urlaub keine konkrete Antwort. Aber irgendein Highlight muss es doch gegeben haben?! Neuseeland war eher das Gesamtpaket in Sachen Wow-Effekt für uns. 4 Wochen lebten wir an der frischen Luft, durften täglich draußen frühstücken und abendessen, hatten unser 'zu Hause auf Zeit' immer dabei, mal als Strandhütte, mal als Bergalm oder auch als Dschungelcamp. Wir waren wandern, surfen, sogar reiten (auch wenn mein Mann diese Aktion mit einer ganz bitteren Allergie bezahlt hat), verbrachten viel Zeit auf den Straßen Neuseelands, tranken etliche Kaffees, aßen Unmengen Eis, haben Wale und Defline gesehen und konnten uns an der schönen Natur kaum satt sehen.

Ach ja! Einen Kometen haben wir auch gesehen. Der war übrigens so beeindruckend, dass es fast langweilig wäre von den vielen Sternschnuppen zu erzählen. Und um den Neidfaktor noch etwas zu erhöhen: vier Wochen gutes Wetter hatten wir auch. Zusammengefasst: ein ekelhaft schöner Urlaub, begleitet von Glück und Glückseligkeit. Wir sind einfach dankbar, dass wir diese Reise machen konnten und hoffen, euch gefällt dieser kleine persönliche Einblick in unser Camper-Leben...

 

Piha - Nordinsel
Piha - Nordinsel




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Einen Traum leben. libertythegreat.com

Eine Familie. Ein Bus. Und die grenzenlose Freiheit dort leben zu können, wo man möchte. Da wo es schön ist, da wo man sich wohl fühlt. Diese Vorstellung, das eigene zu Hause einfach immer da zu haben, wo man selbst gerade sein will, hat auch in mir eine ganz tiefe Sehnsucht freigesetzt. Je nach Jahreszeit ist dieser umgebaute Schulbus ein wunderschönes Haus am Meer oder eine gemütliche Hütte im Schnee. Wohnzimmer, Küche, Bad, Leseecke, Büro - alles da, was man zum Leben braucht. Nur eines ist je nach Ort anders: der (Vor-)Garten. 'Vorgarten'... allein das Wort löst in mir den Wunsch nach einem kleinen Fleckchen Natur in der Stadt aus. Gut, ich habe einen Balkon :-)

Thomas und ich haben eine Weile zusammen bei Jimdo in Hamburg gearbeitet. Die Liebe und Sehnsucht nach seiner zweiten Heimat Neuseeland war jedoch so groß, dass er und seine Familie beschlossen, doch wieder auf der anderen Seite der Welt leben zu wollen. Und sie erfüllten sich einen lang ersehnten Traum: ein zu Hause auf Rädern und das grenzenlose Gefühl von Freiheit aktiv mit ihren Kindern leben zu können. Sie kauften sich einen alten Schulbus, bauten diesen nach ihren Wünschen und Vorstellungen um und bereisen seit Mai 2014 als Familie die Südinsel Neuseelands. Ich habe Thomas und seine Familie auf meiner Neuseeland-Reise besucht und dabei ist diese kleine Foto-Reportage entstanden. Ihr wollt mehr über diese Familie erfahren? Hier geht's zu ihrem Blog: libertythegreat.com






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Auszeit in Kanada und USA

Hach, war das schön, sag ich euch. Etwas mehr als drei Wochen durften wir durch einen kleinen Teil Kanadas und der USA reisen und begleitet wurden wir von wundervollen Eindrücken, netten Menschen, atemberaubender Natur, vielen Tieren, Sonne, Sturm, Regen und Schnee. 2525 Kilometer ging es von Vancouver, über Vancouver Island in die USA und dann quer durch Washington, Oregon und Kalifornien, bis zum Ziel San Francisco... Bevor ich mich in zu vielen Lobeshymnen verliere, beschreibe ich lieber nur die Highlights.

Eines war direkt am Anfang der Reise: Auf Vancouver Island habe ich (Achtung, jetzt wird es theatralisch) mein Herz verloren. Schon nach dem ersten Tag wusste ich, hier will ich nicht wieder weg. Mir fällt es schwer mit wenigen Worten zu beschreiben, was genau mich so sehr in den Bann dieser Insel gezogen hat, aber ganz sicher war es die Ausstrahlung der Menschen, die dort Leben und Urlaub machen, die Strände, die Unbeschwertheit. Übrigens auch ein fantastischer Ort zum Surfen!

 

Anschließend verbrachten wir ein paar Tage in Seattle. Eine sehr sehenswerte Stadt, aber nach ein paar Tagen wollten wir wieder raus in die Natur. Völlig ungeplant sind wir zum Mount Rainier National Park gefahren... Wir sind am späten Nachmittag dort angekommen und waren unsicher, ob wir noch in den Park reinfahren sollten, da es so nebelig war, dass man den vor uns liegenden 4.392 m Vulkan nicht einmal erahnen konnte und die Wetterprognosen für die kommenden Tage waren nicht besser. Ach egal, dachten wir, also sind wir einfach los und hatten bei der kurvigen und spannenden Stunde Fahrt immer die Angst im Nacken, dass uns gleich ein Reh oder Bär vor das Auto springt! Die Straße endete im Ort 'Paradise' und trotz der mystischen Stimmung, die der Nebel verursachte, war klar, mit etwas mehr Licht ist dieser Ort ganz sicher wie das Paradies. Wobei das Wort 'Ort' nicht so richtig stimmt...es gibt dort lediglich ein historisches Hotel, eine Ranger Station und eine Touristeninformation. Und viiieeele Parkplätze für die Wanderwütigen. Da wir die Strecke auf keinen Fall in Finsterheit und Nebel zurückfahren wollten, blieben wir die Nacht in dem im Jahre 1916 erbauten Hotel. Ohne Ablenkung von TV und W-Lan spielten wir nach etlichen Jahren einfach mal wieder Karten (das machten wir danach den restlichen Urlaub jeden Abend), nahmen uns Zeit für unsere Bücher und ich für meine Bilder. Am nächsten Tag war es zwar immernoch nebelig, aber immerhin konnten wir teilweise einen Blick auf den gigantischen Vulkan erhaschen und wir sind trotzdem losgewandert. Wer von euch Spaß am Wandern an: hin da! Wir mussten unsere Tour zwar irgendwann aufgrund von Nebel und Schnee abbrechen, aber das hat den tollen Eindrücken nicht geschadet ;)

Über Portland ging es dann an die beeindruckende Küste von Oregon und im Küstenörtchen Cannon Beach wurden wir nach Kälte und Schnee mit Sonne, Wärme und ganz viel Eiscreme empfangen. Anschließend fuhren wir die raue Küste Oregons entlang nach Kalifornien. Ein Trip, dem ich nur jeden ans Herz legen kann. Die Natur und Küstenabstriche verändern sich gefühlt minütlich und man verliert sich einfach nur in der Schönheit der Strecke.

Kaum waren wir über die Grenze nach Kalifornien gefahren, warteten die Redwoods auf uns. Diese gigantisch großen Bäume übersteigen jegliche Vorstellungskraft, wenn man nicht einmal davor stand... Man fühlt sich schlichtweg überwältigt von diesem seltenen Anblick. Leider hat es so sehr geregnet, dass ich meine Kamera kurzzeitig außer Gefecht gesetzt habe, aber diesen Eindruck muss man wohl auch einfach mal mit seinen eigenen Augen genießen.

Wir wollten dem Regen etwas entfliehen und sind kurzerhand eher ins Landesinnere Richtung Yosemite Nationalpark gefahren. Nach einer knapp 12 stündigen Fahrt sind wir in Mariposa, einem Ort vor dem Yosemite Park angekommen und freuten uns auf erneute Wandertouren im Park... Auf dem Weg zum Touristencenter wies uns ein Leuchthinweis auf das hin, was wir erst nicht so richtig glauben wollten: Yosemite Park Closed! ''Wie 'closed'? Brennt der Park wieder?'' Ich sollte dazu sagen, es war sehr früh am morgen und wir hatten noch keine Nachrichten gehört... Tja und dann waren auch wir, wie Millionen andere auch, Opfer des amerikanischen Government Shutdowns. Wir waren einfach ein paar Stunden zu spät. Der Park wurde in der Nacht in der wir ankamen geschlossen. Für uns war es kein Weltuntergang, da es auf das Ende unseres Urlaubs zuging und wir kurzerhand in der Umgebung wandern gingen und noch zwei ganz entspannte Tage an einem verlassenen See verbrachten, aber wir trafen einige Familien, die gerade in der USA angekommen waren und ihren Urlaub in den verschiedenen Nationalparks verbringen wollten. Das fand ich schon etwas tragisch. Sie haben sicherlich lange auf diesen Urlaub gespart...

Vielleicht sollte das auch alles so sein, denn wir haben dann noch einmal Orte gesehen, an denen wir sonst vorbei gefahren wären und dies war ein großartiger Abschluss in der Natur, bevor es dann nach San Francisco ging. Dass San Francisco großartig ist, wisst ihr sicher alle bereits ;) Der Ruf der Stadt eilt ihr voraus und ja, auch diese Stadt ist ein Örtchen zum immer wieder kommen oder bleiben...

 

 

Vancouver

Fahrradtour durch Vancouver
Fahrradtour durch Vancouver

Vancouver Island - Tofino

Chesterman Beach, Vancouver Island
Chesterman Beach, Vancouver Island
Chesterman Beach, Vancouver Island
Chesterman Beach, Vancouver Island


Vancouver Island
Vancouver Island

Mount Rainier National Park - Washington

Mount Rainier, Washington
Mount Rainier, Washington
Mount Rainier, Washington
Mount Rainier, Washington
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Hej! Ich bin Alina Atzler und Hochzeitsfotografin aus Hamburg.

Wann immer es möglich ist, verlasse ich die schöne Hansestadt und reise durch die Welt. Entweder für wundervolle individuelle Hochzeiten oder weil mich das Fernweh packt. Ich bin hemmungslos verliebt in guten Kaffee, Sonne und Meer, Berge und Schnee, alles, was mit Ingwer zu tun hat und den Menschen vor meiner Kamera. Ich wünsche euch viel Freude mit meinen Bildern und wenn euch gefällt was ihr seht, würde ich mich sehr über eine Nachricht von euch freuen.

Ach ja, seid ihr auf Instagram? Folgt mir gerne, hier gibt's regelmäßig neue Bilder und Einblicke in wer ich bin und was ich liebe. Ich freue mich auf euch.

Alles Liebe

eure Alina

 


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